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Wachs formt Beton

erstellt von Silke Scheerer — 20.02.2017
Wachs formt Beton

Innovationspreis 2017 der Zulieferindustrie Betonbauteile - Glückwunsch an das Team um Klaus Dröder und Harald Kloft von der TU Braunschweig

Die Institute für Tragwerksentwurf und für Werkzeugmaschinen und Fertigungstechnik der TU Braunschweig sind die diesjährigen Gewinner des Innovationspreises der Zulieferindustrie Betonbauteile 2017, der im Rahmen der Eröffnung der 61. Ulmer BetonTage am 14. Februar 2017 verliehen wurde. Die Forscher erhielten den Preis für die Entwicklung von Non-Waste-Präzisionsschalungen aus 100 % recycelbaren Industriewachsen. Das dazugehörige Forschungsprojekt wird seit Dezember 2014 im Rahmen der 2. Förderphase des SPP 1542 bearbeitet.

Mehr Informationen finden Sie z. B. in der vollständigen Pressemitteilung des ITE.

2. SPP-Themenheft veröffentlicht

erstellt von Silke Scheerer — 04.02.2017
2. SPP-Themenheft veröffentlicht

Dezemberheft der Zeitschrift Beton- und Stahlbetonbau ganz im Zeichen des SPP

Das Ende des Jahres 2016 hielt noch einmal einen Höhepunkt für das SPP bereit - es ist uns gelungen, eine gesamte Monatsausgabe der renommierten Zeitschrift BEton und Stahlbetonbau mit Fachthemen aus dem SPP 1542 zu füllen: Danke an die Autoren und natürlich an die Redaktion, Kerstin Glück und Prof. Konrad Bergmeister, die uns diese Chance eingeräumt haben!

Aus dem Inhaltsverzeichnis:

Manfred Curbach: Raus aus dem Elfenbeinturm

Jeldrik Mainka, Harald Kloft, Sarah Baron, Hans-Werner Hoffmeister, Klaus Dröder: Non-Waste-Wachsschalungen: Neuartige Präzisionsschalungen aus recycelbaren Industriewachsen

Mark Wörner, Daniel Schmeer, Benjamin Schuler, Julian Pfinder, Harald Garrecht, Oliver Sawodny, Werner Sobek: Gradientenbetontechnologie – Von der Mischungsentwicklung über den Bauteilentwurf bis zur automatisierten Herstellung

Sven Lehmberg, Lukas Ledderose, Franz Wirth, Harald Budelmann, Harald Kloft: Von der Bauteilfügung zu leichten Tragwerken: Trocken gefügte Flächenelemente aus UHPFRC

Alexander Stark, Dominik Kueres, Josef Hegger: Sandwichelemente mit UHPC-Deckschichten und geschäumten PUR-Kernschichten

Michael Frenzel, Manfred Curbach: Tragverhalten von geschichteten Deckenelementen aus Normal- und Porenleichtbeton

Daniel Busse, Martin Empelmann: Dünnwandige, mikrobewehrte Betonbauteile unter Querkraftbeanspruchung

Patrick Forman, Christoph Kämper, Tobias Stallmann, Jürgen Schnell, Peter Mark: Parabolschalen aus Hochleistungsbeton als Solarkollektor

Jahrestreffen im Oktober 2016 in Aachen

erstellt von Silke Scheerer — 04.02.2017
Jahrestreffen im Oktober 2016 in Aachen

Treffen mit Origami-Workshop und Domführung

Im Oktober 2016 waren die Forscher und Forscherinnen des SPP 1542 zu Gast in Aachen. Das Treffen begann am 4.10.nachmittags mit einem Origamiworkshop. An den folgenden beiden Tagen wurden die neuesten Forschungsergebnisse präsentiert und diskutiert. Nebenher lernten die Teilnehmer einige interessante Gebäude der RWTH kennen - so zum Beispiel den Textilbetonpavillon oder die Versuchshalle des Instituts für Massivbau inkl. einem Prototypen aus Oricrete. Ein Höhepunkt war zudem die äußerst interessante Führung im Aachener Dom, die die SPPler bis hoch über die Dächer der Stadt führte.

Arbeitsgruppentreffen in Berlin im April 2016

erstellt von Juan Pablo Osman Letelier — 04.02.2017

Ganz im Zeichen des Forschungstransfers

In Berlin fand am Freitag, den 8.4.2016, am Fachgebiet Entwerfen und Konstruieren – Massivbau (Prof. Mike Schlaich) an der TU Berlin das 6. Arbeitsgruppentreffen des DFG-Schwerpunktprogramms (SPP) 1542 statt. Die Gelegenheit wurde auch genutzt um am Nachmittag des Vortages einen Austausch über mögliche Transferprojekte und deren Beantragung bei der DFG durchzuführen. Hierbei informierte Frau Christiane Mohren von der DFG in einer ausführlichen Präsentation über Fördermöglichkeiten von Erkenntnistransfer-Projekten der DFG. Bereits im Anschluss an den Vortrag wurden mögliche Transferprojekte aus den Teilprojekten vorgestellt. Es entwickelten sich dabei interessante Verbindungen zwischen den einzelnen Teilprojekten, die bei einem gemeinsamen Abendessen weiter diskutiert wurden. Am Freitag stellten in drei parallelen Vortragsreihen die Arbeitsgruppen ihren jeweiligen Arbeitsstand vor. Die konstruktiven Diskussionen im Anschluss an die Vorträge lieferten den Referenten wertvolle Anmerkungen und neue Sichtweisen.

Besuch von Solarkraftwerken in Andalusien

erstellt von Tobias Stallmann — 23.09.2016
Besuch von Solarkraftwerken in Andalusien

SPP’ler besichtigen Zentrum zur Erforschung der solaren Energienutzung und solarthermisches Parabolrinnenkraftwerk im Süden Spaniens.

Die Ruhr-Universität Bochum und die Technische Universität Kaiserslautern forschen im Rahmen des DFG Schwerpunktprogramms 1542 an der Konstruktion von leichten, verformungsoptimierten Parabolrinnen aus Beton. Als Vorbild dient hierbei das sehr weit verbreitete Kollektormodul „EuroTrough“ mit einer Aperturweite von 5,77 m.

Wissenschaftler beider Hochschulen besuchten jetzt gemeinsam die Plataforma Solar de Almería und des Solarkraftwerks Andasol 3 im Süden Spaniens, bei dem solche Kollektormodule in großer Zahl verbaut wurden.

Die Plataforma Solar de Almería (PSA) ist Europas größtes Zentrum zur Erforschung der solaren Energiegewinnung und –nutzung und im Besitz des spanischen Zentrums für Energie, Umweltstudien und Technologie CIEMAT. Hier werden unterschiedliche Technologien zur fokussierenden, solarthermischen Energiegewinnung unter praxisnahen Bedingungen getestet und weiterentwickelt. Auf dem 100 Hektar großen Gelände befinden sich mehrere Testfelder für die Erforschung von z. B. Parabolrinnen, Heliostaten oder auch der Speicherung der hier gewonnenen Energie. Neben mehreren internationalen Institutionen ist auch das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) mit einer ständigen Forschungsstation auf der PSA vertreten.

Andasol 3 ist das jüngste der drei Parabolrinnenkraftwerke des Andasol-Komplexes in der spanischen Provinz Granada. Auf einer Fläche von ca. 2 km² je Einheit mit jeweils einer Aperturfläche von ca. 500.000 m² soll hier eine Jahresgesamtleistung von ca. 50 Megawatt erreicht werden. Der erste Teil des Kraftwerkkomplexes Andasol 1 wurde 2008 in Betrieb genommen, das besichtigte Kraftwerk Andasol 3 ging 2011 ans Netz.

Die Besichtigung der beiden Anlagen gab den teilnehmenden SPP’lern einen tiefen Einblick in die Aufgaben und Problemstellungen bei der Herstellung und Verwendung von solarthermischen Parabolrinnenkraftwerken und kann daher sehr intensiv im aktuellen Forschungsprojekt verarbeitet werden.