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Besuch von Solarkraftwerken in Andalusien

erstellt von Tobias Stallmann — 23.09.2016
Besuch von Solarkraftwerken in Andalusien

SPP’ler besichtigen Zentrum zur Erforschung der solaren Energienutzung und solarthermisches Parabolrinnenkraftwerk im Süden Spaniens.

Die Ruhr-Universität Bochum und die Technische Universität Kaiserslautern forschen im Rahmen des DFG Schwerpunktprogramms 1542 an der Konstruktion von leichten, verformungsoptimierten Parabolrinnen aus Beton. Als Vorbild dient hierbei das sehr weit verbreitete Kollektormodul „EuroTrough“ mit einer Aperturweite von 5,77 m.

Wissenschaftler beider Hochschulen besuchten jetzt gemeinsam die Plataforma Solar de Almería und des Solarkraftwerks Andasol 3 im Süden Spaniens, bei dem solche Kollektormodule in großer Zahl verbaut wurden.

Die Plataforma Solar de Almería (PSA) ist Europas größtes Zentrum zur Erforschung der solaren Energiegewinnung und –nutzung und im Besitz des spanischen Zentrums für Energie, Umweltstudien und Technologie CIEMAT. Hier werden unterschiedliche Technologien zur fokussierenden, solarthermischen Energiegewinnung unter praxisnahen Bedingungen getestet und weiterentwickelt. Auf dem 100 Hektar großen Gelände befinden sich mehrere Testfelder für die Erforschung von z. B. Parabolrinnen, Heliostaten oder auch der Speicherung der hier gewonnenen Energie. Neben mehreren internationalen Institutionen ist auch das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) mit einer ständigen Forschungsstation auf der PSA vertreten.

Andasol 3 ist das jüngste der drei Parabolrinnenkraftwerke des Andasol-Komplexes in der spanischen Provinz Granada. Auf einer Fläche von ca. 2 km² je Einheit mit jeweils einer Aperturfläche von ca. 500.000 m² soll hier eine Jahresgesamtleistung von ca. 50 Megawatt erreicht werden. Der erste Teil des Kraftwerkkomplexes Andasol 1 wurde 2008 in Betrieb genommen, das besichtigte Kraftwerk Andasol 3 ging 2011 ans Netz.

Die Besichtigung der beiden Anlagen gab den teilnehmenden SPP’lern einen tiefen Einblick in die Aufgaben und Problemstellungen bei der Herstellung und Verwendung von solarthermischen Parabolrinnenkraftwerken und kann daher sehr intensiv im aktuellen Forschungsprojekt verarbeitet werden.

5. SPP-Jahrestreffen 2015 in Bochum

erstellt von Silke Scheerer — 06.11.2015
5. SPP-Jahrestreffen 2015 in Bochum

Erfahrungsaustausch und ein Schalenworkshop prägten das gelungene Treffen in Bochum

Vom 7. bis 9. Oktober 2015 fand das 5. Jahrestreffen unseres SPP 1542 in Bochum statt, hervorragend organisiert vom Team um Prof. Peter Mark. Das Jahrestreffen war geprägt vom Austausch zu den aktuellen Forschungsständen in den einzelnen Teilprojekten und zahlreichen anregenden Gesprächen. Höhepunkte waren zudem die hochkarätigen Gastvorträge. Prof. Sigrid Adriaenssens vom Department of Civil and Environmental Engineering der Princeton University, sprach zum Thema „Shell Structures: Form Finding and Optimization“ und führte anschließend einen Workshop zur praktischen Formfindung für Schalentragwerke mit Hilfe von Hängemodellen durch, der durchweg alle Teilnehmer begeisterte. Zu Gast war außerdem Prof. Hanns Hatt vom Lehrstuhl für Zellphysiologie der Ruhr-Universität Bochum, der den Teilnehmern des Jahrestreffens Aktuelles aus der biologischen Forschung mit einem Vortrag zum Thema „Nur die Nase zählt: von Spürnasen und Feinschmeckern“ näher brachte. Ein Besuch im Bochumer Besucherbergwerk rundete das Treffen ab.

Danke an alle Organisatoren und Helfer für diese gelungene Veranstaltung.

Bericht vom Treffen

Eindrücke vom Workshop

SPP´ler bei der IASS 2015

erstellt von Silke Scheerer — 09.09.2015
SPP´ler bei der IASS 2015

Werbung in eigener Sache auf internationaler Bühne

Ende August fand in Amsterdam das jährliche Symposium der International Association for Shell and Spatial Structures – kurz IASS – statt – diesmal mit reger Beteiligung von Forschern aus dem SPP 1542. Insgesamt kamen 16 Beiträge aus unserem Schwerpunktprogramm, bei aktuell 20 laufenden Forschungsprojekten doch eine beachtliche Anzahl. Ein weiteres Highlight aus Sicht des Koordinatorenteams war, dass am zweiten Veranstaltungstag zwei Session zum Thema „Leicht Bauen mit Beton“ auf dem Programm standen (Chairs: Jan Dirk van der Woerd, RWTH Aachen, und Silke Scheerer, TU Dresden). Neben vielen interessanten Vorträgen blieb Zeit zum SPPinternen Austausch und zu Gesprächen mit Anderen, Anregung dazu bot das Tagungsprogramm in Hülle und Fülle.

 

Wetter und Architektur (Bauen für die Zukunft) – Gradientenbeton als Lösungsansatz

erstellt von Michael Herrmann — 28.01.2015
Wetter und Architektur (Bauen für die Zukunft) – Gradientenbeton als Lösungsansatz

* Das SPP im Fernsehen *

Unter besagtem Motto beschäftigt sich die Arte-Dokumentation mit den Folgen des Klimawandels und begleitet drei visionäre Architekten auf ihrer Suche nach angemessenen, zukunftsfähigen Lösungen. Einer davon ist Prof. Werner Sobek, der unter anderem die Entwicklung des Gradientenbetons vorstellt. Gezeigt wird der im Forschungsprojekt "Optimalstrukturen aus funktional gradiertem Beton" entwickelte Mehrachsmanipulator bei einem seiner ersten Einsätze. Das Forschungsprojekt wird in einer interdisziplinären Kooperation der Institute für Leichtbau Entwerfen und Konstruieren (ILEK), für Systemdynamik (ISYS) und für Werkstoffe im Bauwesen (IWB) der Universität Stuttgart bearbeitet und ist Teil des SPP 1542.

Sendetermin:
Freitag, 30. Januar um 21:45 Uhr (52 Min.)
Wiederholung am Freitag, 06.02. um 8:55 Uhr

http://www.arte.tv/guide/de/048616-000/wetter-und-architektur

Arbeitstreffen 2014 in Dresden

erstellt von Silke Scheerer — 22.10.2014
Arbeitstreffen 2014 in Dresden

Abschluss der Förderphase 1 und Auftakt für die nächsten 3 Jahre

Nach nunmehr drei Jahren Förderung durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft DFG fand vom 29. September bis zum 1. Oktober 2014 das jährliche Arbeitstreffen des SPP 1542 statt. Gastgeber war das Institut für Massivbau der TU Dresden, dem auch die Koordination des Programms obliegt. Neben den Forschern aus den Projekten konnten wir als Vertreter der DFG Dr. Holger Eggemann begrüßen, der bei der Veranstaltung einen umfassenden Überblick über Forschung und Zusammenarbeit im SPP gewinnen konnte. Die drei Tage waren geprägt vom intensiven Erfahrungsaustausch. In den Vorträgen aus den einzelnen Projekten wurde einerseits die geleistete Forschungsarbeit zusammengefasst und andererseits ein Ausblick auf das nun Geplante gegeben. Ausführlich stellten sich auch die Projekte im SPP vor, die nun neu in der zweiten Förderphase beginnen und die demnächst auf dieser Homepage zu finden sein werden. Auf große Resonanz stieß auch der Vortrag von Prof. Jan Knippers (Universität Stuttgart), der uns die Idee des kürzlich bewilligten SFB TR 144 nahe brachte.