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Windlasten auf Parabolrinnen

erstellt von Christoph Kämper — 30.11.2017
Windlasten auf Parabolrinnen

SPPler organisieren Workshop in Bochum

Im Rahmen des TP Mark/Schnell „Leichte verformungsoptimierte Schalentragwerke aus mikrobewehrtem UHPC am Beispiel von Parabolrinnen solarthermischer Kraftwerke“ und des zugehörigen Transferprojekts fand am 17. November 2017 ein Workshop zum Thema „Windbeanspruchungen auf Parabolrinnen“ in Kooperation des Lehrstuhls für Massivbau von Prof. Mark und der Arbeitsgruppe „Windingenieurwesen und Strömungsmechanik“ von Prof. Höffer an der Ruhr-Universität Bochum (RUB) statt.

Mit langjährigen Forschungspartnern u. a. vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) wurden die aktuellen Entwicklungen und neuesten Erkenntnisse sowie potentielle Optimierungsmöglichkeiten im Bereich linienfokussierender Systeme erörtert und diskutiert. Vorträge zum derzeitigen Forschungsstand von Kollektormodulen aus hochfestem Beton, aktuellen Entwurfs- und Berechnungsgrundlagen sowie neuesten Windkanalversuchen an skalierten, großformatigen Kollektormodulen als Solisten sowie in Gruppenanordnung prägten den sehr diskussionsfreudigen Nachmittag. Eine anschließende Führung durch den Grenzschichtwindkanal der RUB und die Veranschaulichung eines turbulenten Windfeldes um einen Kühlturm mittels verdampften Nebelfluid und hochfrequenten Laserimpulsen rundeten den Tag ab.

Teilnehmer des Workshops „Windlasten auf Parabolrinnen“; v.  l.  n.  r.: Prof. Mark (RUB), Prof. Glock (TU KL), Prof. Schnell (TU KL), Christoph Kämper (RUB), Dirk Krüger (DLR), Patrick Forman (RUB), Thanh-Phuong Huynh (RUB), Timo Effertz (DLR), Sebastian Penkert (TU KL), Andreas Pfahl (DLR), Prof. Höffer (RUB), Tara Pouyafar (RUB), Tobias Stallmann (TU KL) (Foto: Patrick Forman)

Teilnehmer des Workshops „Windlasten auf Parabolrinnen“; v.  l.  n.  r.: Prof. Mark (RUB), Prof. Glock (TUK), Prof. Schnell (TUK), Christoph Kämper (RUB), Dirk Krüger (DLR), Patrick Forman (RUB), Thanh-Phuong Huynh (RUB), Timo Effertz (DLR), Sebastian Penkert (TUK), Andreas Pfahl (DLR), Prof. Höffer (RUB), Tara Pouyafar (RUB), Tobias Stallmann (TUK) (Foto: Patrick Forman)

Berufung von Prof. Dirk Lowke

erstellt von Silke Scheerer — 19.10.2017

Nachfolge von Prof. Budelmann angetreten

Dirk Lowke, in Förderphase I des SPP Mitarbeiter im Teilprojekt von Prof. Gehlen "Funktionale Gradierung, Schalungs- und Herstelltechnologie unter Berücksichtigung der Segmenttopologie", hat zum 1. Oktober 2017 die Leitung des Fachgebiets Baustoffe am iBMB der TU Braunschweig übernommen. Wir gratulieren und wünschen viel Erfolg in Lehre und Forschung. An Prof. Budelmann unser herzlichster Dank für die langjährige, hervorragende Zusammenarbeit und die besten Wünsche für die Zukunft.

UNI-CON²

erstellt von Lukas Ledderose, Silke Scheerer — 19.10.2017
UNI-CON²

Trocken gefügter dünnwandiger UHPC-Demonstrator fertiggestellt

Der Demonstrator UNI-CON² entstand in Kooperation der Braunschweiger Institute für Baustoffe, Massivbau und Brandschutz, für Tragwerksentwurf und für Werkzeugmaschinen und Fertigungstechnik. In Entwurf und Ausführung flossen zahlreiche Forschungsergebnisse aus beiden SPP-Förderphasen ein. Es wird ein Ausschnitt eines Hochleistungsbeton-Tragwerks dargestellt, das aus ausschließlich trocken gefügten Betonfertigbauteilen zusammengesetzt werden kann. Aufgrund der geringen Wand- und Plattenstärken wird durch Reduktion des Zementverbrauchs eine Einsparung von natürlichen Ressourcen und Energie erreicht, die einen wichtigen Beitrag zur Verminderung des weltweiten CO₂-Ausstoßes leisten können.

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SPP 1542 auf der Footbridge 2017 Conference in Berlin: Prototyp einer Schalenbrücke mit Regelflächengeometrie

erstellt von Juan Pablo Osman-Letelier — 11.10.2017
SPP 1542 auf der Footbridge 2017 Conference in Berlin: Prototyp einer Schalenbrücke mit Regelflächengeometrie

Demonstrator aus dem TP „Dünnwandige Betonbauteile mit Regelflächengeometrie“ (Prof. Schlaich, Prof. Lordick) präsentiert

Auf der Footbridge 2017 Conference, die dieses Mal vom FG Entwerfen und Konstruieren – Massivbau an der TU Berlin veranstaltet wurde, wurde ein Demonstrator des SPP-TP „Dünnwandige Betonbauteile mit Regelflächengeometrie“ von Prof. Schlaich und Prof. Lordick präsentiert. Damit wurde eindrucksvoll die materialsparende Bauweise gezeigt, welche aufgrund der formoptimierten Regelflächengeometrie möglich war.

Der Entwurf dieser Brücke basiert auf einer Idee von Prof. Schlaich. Die endgültige Brückenform wurde durch eine weitergeführte Formoptimierung mit der Verwendung eines liniengeometrischen Modells gefunden. Der Prototyp besitzt eine Länge von 3 m, die Bauteildicke beträgt durchgehend 5 mm. Die Brücke ist zweifach symmetrisch und doppelt gekrümmt und an den Eckpunkten auf vier Stahlkugeln gelagert. Der Demonstrator zeigt, dass solch schlanke und elegante Schalenbrücken mit hoher Materialausnutzung nach erfolgreicher Formoptimierung realisierbar sind.

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SPP 1542 mit dem Selektiven Binden auf der Bau 2017

erstellt von Silke Scheerer — 10.08.2017
SPP 1542 mit dem Selektiven Binden auf der Bau 2017

Wirksame Werbung beim Fachpublikum

Mit den im TP Gehlen/Winter „Additive Fertigung frei geformter Betonbauteile durch selektives Binden mit calciumsilikatbasierten Zementen“ entwickelten und untersuchten Verfahren ist es möglich, freigeformte Bauteile ohne den Einsatz von speziellen Werkzeugen oder Schalungen aus Beton herzustellen.

Beim selektiven Binden werden dünne Schichten eines trockenen Materials ausgebracht, welches im Anschluss an den Stellen mit einem Fluid beaufschlagt wird, an denen des spätere Bauteil entstehen soll. So entsteht das Element Schicht für Schicht. Vorteil dieses Verfahrens ist, dass Bauteile fast beliebiger Komplexität und mit ausgeprägten Überhängen ohne zusätzliche Stützkonstruktionen gefertigt werden können. In den Untersuchungen im Rahmen des SPP 1542 werden zwei Verfahrensvarianten des selektiven Bindens untersucht: (a) die selektive Zementaktivierung und (b) der selektive Zementleimeintrag.

Im Jahr 2016 konnten bereits Bauteile im Festigkeitsbereich von Normalbeton und mit guter Formtreue hergestellt werden. Erste Demonstratoren wurden im Rahmen der BAU 2017 am Stand des Informationszentrums Beton ausgestellt und stießen auf großes Interesse des Fachpublikums. Impressionen vom Messestand und den ausgestellten Exponaten sind auf dem YouTube-Kanal der TUM zu sehen: https://www.youtube.com/watch?v=q6Z4R6xm9LI

Ausgestellte Demonstratoren auf der BAU 2017 hergestellt mit dem Verfahren „selektiver Zementleimeintrag“ (Foto: Daniel Weger)