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SPP 1542 mit dem Selektiven Binden auf der Bau 2017

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SPP 1542 mit dem Selektiven Binden auf der Bau 2017

Forscherteam der TUM auf der BAU 2017; v. l. n. r.: Daniel Talke, Klaudius Henke, Daniel Weger, Dirk Lowke (Foto: Daniel Talke)

Mit den im TP Gehlen/Winter „Additive Fertigung frei geformter Betonbauteile durch selektives Binden mit calciumsilikatbasierten Zementen“ entwickelten und untersuchten Verfahren ist es möglich, freigeformte Bauteile ohne den Einsatz von speziellen Werkzeugen oder Schalungen aus Beton herzustellen.

Beim selektiven Binden werden dünne Schichten eines trockenen Materials ausgebracht, welches im Anschluss an den Stellen mit einem Fluid beaufschlagt wird, an denen des spätere Bauteil entstehen soll. So entsteht das Element Schicht für Schicht. Vorteil dieses Verfahrens ist, dass Bauteile fast beliebiger Komplexität und mit ausgeprägten Überhängen ohne zusätzliche Stützkonstruktionen gefertigt werden können. In den Untersuchungen im Rahmen des SPP 1542 werden zwei Verfahrensvarianten des selektiven Bindens untersucht: (a) die selektive Zementaktivierung und (b) der selektive Zementleimeintrag.

Im Jahr 2016 konnten bereits Bauteile im Festigkeitsbereich von Normalbeton und mit guter Formtreue hergestellt werden. Erste Demonstratoren wurden im Rahmen der BAU 2017 am Stand des Informationszentrums Beton ausgestellt und stießen auf großes Interesse des Fachpublikums. Impressionen vom Messestand und den ausgestellten Exponaten sind auf dem YouTube-Kanal der TUM zu sehen: https://www.youtube.com/watch?v=q6Z4R6xm9LI

Ausgestellte Demonstratoren auf der BAU 2017 hergestellt mit dem Verfahren „selektiver Zementleimeintrag“ (Foto: Daniel Weger)

Kontakt

Sprecher

Prof. Manfred Curbach
Institut für Massivbau
Technische Universität Dresden
01062 Dresden

Geschäftsführerin

Silke Scheerer
Institut für Massivbau
Technische Universität Dresden
01062 Dresden

Sekretariat

Sabine Hofmann
Institut für Massivbau
Technische Universität Dresden
01062 Dresden